Die Anlagephilosophie des Unternehmens basiert auf einem teamorientierten Ansatz, in dessen Rahmen Rentenportfolios durch das Vereinen von Gruppen aus Spezialisten für verschiedene Marktsektoren verwaltet werden.
Western Asset ist überzeugt, dass auf den Rentenmärkten bedeutende Ineffizienzen existieren. Durch deren Ausnutzung über die verschiedenen Sektoren hinweg, in denen das Unternehmen Anlagen tätigt, möchte es für Wertzuwachs sorgen, indem es traditionelle Analyse mit innovativer Technologie kombiniert. Western setzt verschiedene Strategien ein, einschließlich der aktiven Sektoren- und Emissionsauswahl, um den Wert zu steigern und gleichzeitig zu verhindern, dass sich die negative Performance einer Einzelstrategie negativ auf die Rendite auswirkt. Des Weiteren reichert das Unternehmen die Strategien noch an, indem es opportunistischen Handel treibt, um Ineffizienzen des Marktes während eines Konjunkturzyklus auszunutzen.
Das strategische Ziel von Western Asset besteht in einer Wertsteigerung der Kundenportfolios unter Einhaltung eines disziplinierten Risikosteuerungsprozesses. Um dieses Ziel zu erreichen, setzt das Unternehmen hauptsächlich vier Strategien ein:
- Sektorenallokation (Rotation zwischen den verschiedenen Sektoren des Rentenmarktes)
- Auswahl der Emissionen (Identifizieren von fehl- oder unterbewerteten Wertpapieren)
- Durationsrisiko (Anpassung des Risikos unter Berücksichtigung der Zinsentwicklung)
- Möglichst Ausnutzung von Veränderungen der Zusammenhänge zwischen Anleihen mit kurzer, mittlerer und längerer Laufzeit.
- Als fünftes wichtiges Element kommen bei internationalen Portfolios noch die Länder- und Währungsallokation hinzu.